Wie stehen die Freien Demokraten zur Situation in der Ukraine?

Wie recht Jörg Tessin, der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion hatte, als er 
von Putins Soldateska sprach, erwies sich nach der Befreiung Butschas: 
Beweise systematischer Greueltaten haben die zurückgedrängten russischen 
Truppen (oder waren es Söldner?) hinterlassen.
Anlass für Tessins Rede war die im Kreistag beratene Solidaritätserklärung 
für die Ukraine, die die FDP selbstverständlich mittrug; sie wäre wohl noch 
schärfer ausgefallen, wären die russischen Kriegsverbrechen zu diesem 
Zeitpunkt schon bekannt gewesen.
Die FDP in Nordfriesland steht nicht allein da, zwei Beispiele unter vielen: 
Marie-Agnes Strack-Zimmermann forderte mit Bezug auf russische Diplomaten und 
deren Verbreitung von Lügen über den Krieg auf Twitter: "Sie gehören 
ausgewiesen". Auch Gyde Jensen, FDP - Bundestagsabgeordnete u.a. für 
Nordfriesland, hielt ihre Empörung nicht zurück: "Die abscheulichen 
Gräueltaten an der ukrainischen Bevölkerung müssen zur politischen und 
wirtschaftlichen (schnellstmöglich!) Isolation von Putin/Russland führen."
Es ist klar, es wird auch uns wirtschaftlich beeinträchtigen, aber wenn 
weitere Sanktionen und auch Waffenlieferungen dem ukrainischen Volk helfen, 
werden wir diese Schäden auf uns nehmen müssen.