FDP Redebeitrag Kreistagssitzung am 21.09.2018 – TOP 23 – Kein Kind ohne Mahlzeit

Aus der Sicht der Freien Demokraten ist es nicht vertretbar, dass ein soziales Projekt dieser Größenordnung regional eingeschränkt gelten soll.

Grundlage bei der Beurteilung der Bezuschussung darf nicht der Wohnort einer Person sein, sondern vielmehr die individuellen Lebensverhältnisse und die finanzielle Situation. Wenn es uns gelingen soll, die grundrechtlich garantierte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land, herzustellen, dürfen Kategorien wie Stadt-Land nicht als Bemessungsgrundlage herangezogen werden.

Wir wünschen uns in dieser Sache eine Bundeseinheitliche Lösung, bei der es nicht erforderlich ist, dass einzelne Länder und Kreise einzeln tätig werden – auf diese weise würde man nicht nur Bundesweit für Fairness sorgen, sondern auch den Verwaltungsaufwand begrenzen.

Bis eine solche Regelung gefunden und eingeführt wurde befürworten wir das grundsätzliche Vorhaben der Landesregierung, die Lösung auf Bundesebene zu ergänzen, unterstützen aber dringend den vorliegenden Antrag der SPD-Fraktion.

(Torge Feddersen)