Jens Kieback und Jörg Tessin: Zum Tode des Husumer Senators und Stadtverordneten Lothar Knoll

Zum plötzlichen Tod des Stadtverordneten und Senators der Stadt Husum, des langjährigen Mitglieds des Kreisvorstands der FDP Nordfriesland und des früheren Geschäftsführers der FDP-Fraktion im nordfriesischen Kreistag, Lothar Knoll aus Husum, erklärten der FDP-Kreisvorsitzende Jens Kieback und der Vorsitzende der FDP-Fraktion im nordfriesischen Kreistag Jörg Tessin:

„Tief betroffen haben wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern die traurige Nachricht entgegen genommen, dass Lothar Knoll nach einem tragischen Unglücksfall verstorben ist. Unser herzliches Mitgefühl gilt den Angehörigen.

Wir trauern um unseren langjährigen Parteifreund, der über mehrere Jahre gleichzeitig verschiedene Funktionen sowohl in Kreis- und Ortsverband, wie in den Fraktionen im nordfriesischen Kreistag und dem Husumer Stadtverordnetenkollegium im Sinne der Bürger und der liberalen Sache ausfüllte. Zuletzt als Schriftführer im FDP-Kreisvorstand tätig, hatte er den FDP-Ortsverband Husum in schwieriger politischer See als Spitzenkandidat in die Kommunalwahl 2013 geführt und war seither zunächst Stadtverordneter, Senator und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport der Stadt Husum. Seit Juni 2008 war er dort zunächst bürgerliches Mitglied, ab November 2010 Stadtverordneter der FDP-Fraktion. Zeitgleich hatte er bis 2013 die Position des Geschäftsführers der FDP-Fraktion im nordfriesischen Kreistag inne, für die er u.a. im Kultur- und Bildungsausschuss tätig war.

Mit welcher Hingabe sich Lothar Knoll nach seinem Ruhestand als Oberstudienrat der Hermann-Tast-Schule der aktiven Politik, wie seinen zahlreichen anderen Ehrenämtern widmete, zeugte nicht nur sein stets gefüllter Terminkalender: Das Wohl der Stadt Husum, des Kreises Nordfrieslands, seiner Menschen und seiner einzigartigen Kultur zu fördern, lag ihm bei der Wahrnehmung aller seiner ehrenamtlichen Aufgaben stets besonders am Herzen.

Wir gedenken eines liberalen Kommunalpolitikers, der aus seinem christlichen Glauben stets eine besondere soziale Verantwortung für seine politische Arbeit herleitete. Wir gedenken eines hilfsbereiten Menschen, der wie Wenige für und mit jedem seiner verschiedenen Ehrenämter lebte und aus diesen stets Kraft und Freude schöpfte, um sie sogleich wieder seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten und den Menschen in seinem Umfeld zu schenken. Auch deshalb werden wir sein Andenken in Ehren halten.“

 

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