Canel/Kieback: „Windmesse 2014 in Husum wäre wichtige vertrauensbildende Maßnahme“

Der FDP Kreisverband Nordfriesland und der FDP Landesverband Hamburg werden hinsichtlich der Zukunft des neuen Husumer-Hamburger Messekonstruktes künftig eng zusammenarbeiten. Die Vorsitzende des FDP-Landesverbandes Hamburg Sylvia Canel und der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Nordfrieslands Jens Kieback vereinbarten dazu einen engen Informationsaustausch und bekräftigten Ihre kritische Haltung zu dem unhanseatischen Geschäftsgebahren der im staatlichen Besitz befindlichen Hamburger Messegesellschaft. Dazu erklärten beide anlässlich eines gemeinsamen Treffens in Husum:

„Sollte die Ende April getroffene Übereinkunft der Husumer und der Hamburger Messegesellschaft tatsächlich Realität werden, muss politisch sichergestellt sein, dass sich die Hamburger Partner künftig vertragstreu verhalten werden. Die internationale Windleitmessemesse 2014 noch einmal gemeinsam in Husum zu veranstalten wäre eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme und damit gesunde Grundlage für eine zukünftige Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Wir fordern die Hamburger Messegesellschaft und den Hamburger Senat auf, nun einen solchen Schritt auf Husum und den Kreis Nordfriesland zuzumachen, nachdem bisher so viel Porzellan zerschlagen wurde. 2015 würde dann die erste nationale Windmesse in Husum und 2016 die erste internationale Windleitmessemesse in Hamburg stattfinden.

Die Liberalen in Nordfriesland und Hamburg ziehen damit gemeinsam an einem Strang, um dafür zu sorgen, dass der SPD-regierte Hamburger Senat und seine Messegesellschaft künftig ein zuverlässigerer und vertrauenswürdigerer Messe-Partner der Husumer Messegesellschaft sowie der betroffenen kommunalen Ebenen in Nordfriesland wird! Mit einem solchen Kompromiss würde dieser unrühmlichen politischen Affäre der beiden sozialdemokratisch geführten Landesregierungen noch ein halbwegs ehrbares Ende bereitet. Klar ist aber auch, dass damit künftig eine besondere Verantwortung Hamburgs für Husum und den Kreis Nordfriesland verbunden sein muss. Nachverhandlungen sind zur Vertrauensbildung unabdingbar!“
Der nordfriesische Kreisvorsitzende Jens Kieback betonte:

„Die FDP in Nordfriesland hält auch weiterhin daran fest, die schleswig-holsteinische Landesregierung für den vollkommen inakzeptablen Verrat an den Interessen Husums zur Verantwortung zu ziehen. Gleichsam wollen wir den damit in Gang gesetzten Prozess, der den Menschen in Nordfriesland gegen Ihren Willen aufgezwungen wurde, weiter kritisch begleiten, wenn wir ihn schon nicht aufhalten können sollten. Wir haben auch weiterhin erhebliche Zweifel, dass die unter Vermittlung von Wirtschaftsminister Meyer und Wirtschaftssenator Horch zustande gekommene Vereinbarung über eine gemeinsame Messegesellschaft tatsächlich eine gleichberechtigte Partnerschaft darstellen kann, wenn auf der einen Seite ein mittelständisches Messe-Unternehmen steht, dass das Know-how und ein weitreichendes Netzwerk einbringt, aber über die Unterstützung der eigenen Landesregierung nicht verfügt und sich auf der anderen Seite eine steuerfinanzierte staatliche Messegesellschaft mit besseren infrastrukturellen Möglichkeiten und der uneingeschränkten politischen Unterstützung ihrer Regierung befindet, die aber bereits einmal mit dem Versuch der Ausrichtung einer Branchenmesse kläglich gescheitert ist. Es liegt auf der Hand, dass es in dieser Konstellation eine Augenhöhe der beiden Partner nicht geben kann.

Die FDP-Landesvorsitzende aus Hamburg Sylvia Canel und der FDP-Kreisvorsitzende Nordfrieslands, Jens Kieback stehen mit den FDP-Spitzenkandidaten zur Wahl des nordfriesischen Kreistages und zum Husumer Stadtverordnetenkollegium, Jörg Tessin und Lothar Knoll, am Samstag, 25. Mai 2013 von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr auf dem Husumer Marktplatz für Gespräche zur Verfügung.

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