FDP will mit Ehrgeiz für Fortschritt neue Perspektiven schaffen

Mit ehrgeiziger Politik für mehr Fortschritt und neue Perspektiven will die FDP Nordfriesland selbstbewusst in die kommenden Kommunalwahlen gehen. In gelöster Atmosphäre eröffneten die Liberalen das politische Jahr 2013 im Hotel Osterkrug mit der Beratung und Beschlussfassung eines umfassenden Kommunalwahlprogramms und der Wahl der Kandidaten für den neuen nordfriesischen Kreistag.

„Wir haben uns im letzten Jahr nicht vom öffentlichen Gegenwind beeindrucken lassen und vertrauen darauf, dass es die Wählerinnen und Wähler auch in diesem Jahr nicht tun, weil sie es besser wissen und wir ihnen ein politisches Angebot mit Zukunft machen!“, erklärte der FDP-Kreisvorsitzende Jens Kieback mit Blick auf die politische Ausgangslage. Mit eigenen inhaltlichen Akzenten habe man bei der Landtagswahl ein Ergebnis erzielt, das erstmals seit Jahren wieder über dem Landesergebnis lag. Mit diesem Schwung gehen die Liberalen nun die nächsten Wahlentscheidungen an.

Dabei wird die FDP mit einer neuen Mannschaft den Wiedereinzug in den Kreistag antreten. An die Spitze der Listenwahlvorschläge wurde dazu Jörg Tessin (Struckum) einstimmig gewählt. Er hatte die Spitzenkandidatur im Einvernehmen von FDP-Fraktionschef Thorsten Schulze übernommen, der sich aus persönlichen Gründen schweren Herzens entschieden hatte, sich in der kommenden Wahlperiode aus der Fraktionsführung zurückzuziehen. Er wurde einstimmig auf Platz fünf der Listenplätze gewählt und würde der Fraktion auch als bürgerliches Mitglied weiter zur Verfügung stehen. Ohne Gegenstimmen wurden darüber hinaus die FDP-Stadtvertreterin in Niebüll Gudrun Eufinger auf Listenplatz zwei, der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Christopher Klug (Winnert) auf Listenplatz drei und der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Rüdiger Kohls (Mildstedt) auf Listenplatz vier nominiert. Auch für alle 23 Direktwahlkreise werden die Liberalen eigene Kandidaten stellen.

Der neue FDP-Spitzenkandidat Jörg Tessin erklärte nach seiner Wahl:
„Politik hat die Aufgabe, sich in die Zukunft zu orientieren und dabei die Menschen mitzunehmen. Und ich bin guter Dinge, dass uns das in einem sehr guten Team gelingen wird. Berlin ist nicht Kiel und Kiel ist nicht Nordfriesland. Liberale Kommunalpolitik mit Verantwortung, Ehrgeiz im Sinne Nordfrieslands und einem ordentlichen Schuss Menschlichkeit wird mehr denn je gebraucht!“

Grundlage wird dafür das zuvor nach engagierter Beratung einstimmig verabschiedete Wahlprogramm sein. Der für dessen Erarbeitung federführend zuständige stellvertretende Kreisvorsitzende Rüdiger Kohls erklärte dazu:
„Nordfriesland macht bundesweit als „Klimakreis“, beim Breitband-Ausbau, mit den Bürger-Windparks als Prototyp einer neuen Unternehmensform und bei der Beteiligung der Bürger am notwendigen Netzausbau auf sich aufmerksam. All diesen Dingen ist der Ehrgeiz für Fortschritt gemeinsam, der in Ihnen zum Ausdruck kommt. Wir machen diesen nordfriesischen Ehrgeiz zu unserem Programm und verknüpfen ihn mit einer liberalen Perspektive, die sich auf alle Politik-bereiche von Infrastruktur über Tourismus, Bildung, Forschung und Soziales bis hin zu den Kreisfinanzen bezieht und zugleich eine zentrale Frage beantworten soll: Wie wollen wir dem demographischen Wandel begegnen? Wir wollen nicht den sich abzeichnenden Mangel gestalten, sondern für die Freiheit des Einzelnen, für Teilhabechancen und Teilhabegerechtigkeit und für eine gute Zukunft unserer Wirtschaft kämpfen.“

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Zur Person: Jörg Tessin

Geboren 1952 in Lübeck kam Jörg Tessin nach seinem Studium 1981 als Realschullehrer für Physik und Technik an die Realschule Bredstedt. Frühzeitig brachte er dabei seinen Schülern die regenerativen Energien nahe – einige sind mittlerweile in der nordfriesischen Energiewirtschaft erfolgreich tätig. Daneben unterstütze er die Halligschulen Langeneß und Nordstrandischmoor mit naturwissenschaftlichem Unterricht. 1998 übernahm er für den Kreis die Leitung des Medienzentrums und ist seit 2006 am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holsteins (IQSH) beschäftigt und hat dort das landesweite digitale Medienzentrum aufgebaut.

Seit 1998 kommunalpolitisch mit dem Schwerpunkt Finanzen tätig, trat er 2008 in die FDP ein, übernahm den Bezirksverband Stollberg und bekleidete im Kreisvorstand zunächst einen Beisitzerposten, ehe er stellvertretender Kreisvorsitzender wurde. Seit Ende 2012 ist er erneut als Beisitzer im Kreisvorstand vertreten.

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