FDP Nordfriesland fordert Bildungsministerium zum Handeln in Sachen Inselferienregelung auf

In einem persönlichen Schreiben hat der FDP-Kreisvorsitzende Jens Kieback den Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug aufgefordert, endgültig vierzehntägige Frühlingsferien für die Insel Sylt nach der Biike und unter Beibehaltung der dreiwöchigen Herbstferien per Erlass festzulegen. Zur Begründung verwies er auf die Unterstützung der berechtigten Forderung der Sylter Elterninitiative nach Einführung von Frühlingsferien durch die nordfriesischen Liberalen und das Vertrauen, das der Minister mit dem Modellversuch in diesem Jahr eröffnet habe.

Jens Kieback erklärte dazu:

„Wir setzten damit ein Zeichen der Wertschätzung für viele Sylter Familien, die durch ihren unermüdlichen Einsatz im Tourismus erheblich zur Wirtschaftskraft und zum Ansehen unseres Landes beitragen. Die Eltern und Kinder der Insel warten ungeduldig auf eine Entscheidung und haben ein Recht darauf, rechtzeitig über ihre Ferien im kommenden Jahr Bescheid zu wissen, um über einen möglichen Urlaub disponieren zu können.

Das Bildungsminister Klug kürzlich an einem Termin auf der Insel kurzfristig nicht teilnehmen konnte, war dazu geeignet den Befürchtungen auf der Insel Nahrung zu gegeben, dass die Ferienregelung nun gar nicht eingeführt werde. Wir bedauern das zutiefst, weil unserem Kreisverband das Anliegen sehr am Herzen liegt! Ein weiteres Hinhalten der Sylter Familien ist untragbar – Die Beschäftigten des attraktivsten und familienfreundlichsten Ferienziels Deutschlands sollen endlich auch in den Genuss einer familienfreundlichen Ferienregelung kommen! An der Bereitschaft zu einer wohlwollenden Betrachtung darf auch das Bildungsministerium keine Zweifel aufkommen lassen!“

Ein Gedanke zu „FDP Nordfriesland fordert Bildungsministerium zum Handeln in Sachen Inselferienregelung auf

  • 9. Mai 2012 um 21:02
    Permalink

    Im Namen der Elterninitiative für die Einführung von Ferien ausserhalb der insularen Saisonzeiten,bedanken wir uns bei der FDP für ihren unermüdlichen Einsatz.
    Nach jahrelangem Kampf um Gehör für das legitime Anliegen der betroffenen Dienstleistern auf der Insel Sylt, hoffen wir nun auf eine zügige und unbürokratische Umsetzung, ähnlich wie auf den Ostfriesischen Inseln, unter Beibehaltung der dreiwöchigen Herbstferien.
    Das Wohlergehen und die ebenfalls zukunftsortientierte Ausrichtung, Zeit mit unseren Kindern, auch auf einer touristischen Hochburg wie Sylt, verleben zu dürfen sollte im Interresse aller Verantwortichen sein!
    Die demokratische Mitbestimmung und Gestaltung der sozialen Ordnung muss oberstes Gebot unser gewählten Volkvertreter seinbleiben.
    Daher bitten wir an dieser Stelle, auch nach der Landtagswahl 2012, uns nicht zu verrgessen!
    dennnnnnn….wir machen weiter und werden nicht aufhöhren, mit dem “bohren dicker Bretter”

    Sabine Mateika Ruflair (im Namen der Elterninitiative )

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