Carsten-Peter Brodersen: Schleswig-Holstein muss “Windkraftland Nummer 1” werden

Anlässlich der Gesellschafterversammlung des Bürgerwindparks in Dagebüll erklärte der FDP-Kreisvorsitzende Schleswig-Flensburgs und Landtagsabgeordnete, Carsten-Peter Brodersen:

“Die Errichtung von Windparks darf nicht an der Bürokratie scheitern. So ist es zu begrüßen, dass das liberal geführte Bildungsministerium als oberste Denkmalschutzbehörde alle denkmalrechtlichen Bedenken ausgeräumt hat und der Windpark in Dagebüll gebaut werden kann. Wenn wir die Energiewende wollen, dann müssen wir dafür sorgen, dass Investitionen auch möglich werden.

Was vor 100 Jahren für NRW die Kohle war, das kann in diesem Jahrhundert die Windkraft für Schleswig-Holstein sein. Das ist eine Jahrhundertaufgabe, aber auch eine riesige Chance unseres Bundeslandes, sich wirtschaftlich weiterzuentwickeln. Die FDP will die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit Schleswig-Holstein die Spitzenposition bei der Windkraft einnimmt. Wir haben dafür gesorgt, daß mehr Windeignungsflächen ausgewiesen werden und die Ausgleichsflächenregelung novelliert, so dass die Landwirtschaft nicht unverhältnismäßig belastet wird. Auch haben wir durch Wiederinbetriebnahme des Pumpspeicherwerkes in Geesthacht dafür gesorgt, dass Energiespeicher für unsere Windenergie bereitstehen. Schlussendlich treiben wir den Netzausbau mit dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz voran, denn ohne vernünftige Netze kann es keine Energiewende geben.”

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