FDP Nordfriesland unterstützt Forderung Sylter Eltern nach Frühjahrsferien-Regelung

Die FDP Nordfriesland setzt sich gegenüber Landesregierung und Landtag entschieden dafür ein, dem besonderen Bedürfnis Sylter Eltern und Kindern nach einer den besonderen Verhältnissen der Urlaubsinsel angepassten Ferienregelung endlich Rechnung zu tragen. Dazu haben sich die nordfriesischen Liberalen mit einer Resolution an die zuständigen Mandatsträger gewandt. Nach einer Veranstaltung des Sylter Hotel- und Gaststättenverbandes, bei der zahlreiche Eltern und Unternehmer der Insel mit den FDP-Landtagsabgeordneten Cornelia Conrad und Christopher Vogt über sinnvolle Lösungsansätze diskutierten, erklärten der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Nordfriesland Kurt Eichert und die Bildungsexpertin und Europabeauftragte des Kreisvorstandes Gudrun Eufinger:
 

Quelle: Sylter Rundschau vom 8.3.2011
Quelle: Sylter Rundschau vom 8.3.2011

   „Seit Jahren fordert die Mehrheit der Sylter Eltern mit schulpflichtigen bzw. Kindergarten-Kindern die Einführung von Frühjahrsferien außerhalb der Saison in der Zeit zwischen Biike-Brennen und Ostern. Dazu sollen die Weihnachts- und Osterferien gekürzt und die beweglichen Ferientage hinzugezogen werden. Eltern sollen die Möglichkeit haben, 14 Tage mit ihren Kindern gemeinsam Zeit verbringen zu können.

   Sylt gilt als touristisches Leuchtturmprojekt. Viele Mittelständler, besonders aus Hotellerie und Gastronomie, tragen durch ihre Arbeitskraft und ihr Engagement erheblich zur Wirtschaftskraft unserer strukturschwachen Region bei.

   Bereits vor der Landtagswahl hat die FDP Nordfriesland die Position der Insulaner unterstützt und appelliert jetzt eindringlich an die Mandatsträger im Landtag, endlich eine Lösung im Sinne der Betroffenen zu finden. Wir begrüßen daher die Ankündigung unserer Parteifreunde, mit einer Anhörung im Bildungsausschuss des Landtages endlich Bewegung in die Sache zu bringen.“

Eine flexible Ferienregelung für touristisch-geprägte Inselstandorte wird bereits in Niedersachsen erfolgreich praktiziert und belegt, dass man einen guten Ausgleich zwischen wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, tourismus-, verkehrs-, familien- und umweltpolitischen Belangen und dem individuellen Bedürfnis nach Zeit und Raum für ein entspanntes Zusammensein der Familie finden kann. Dies darf nicht länger gegen schulorganisatorische Erwägungen ausgespielt werden.

Die FDP Nordfriesland sieht dies als Chance der Landespolitik, nach Küstenschutzabgabe und der CCS-Problematik ein positives Gestaltungssignal an die Westküste zu senden, bürgernah für eine rasche, zufriedenstellende Lösung sorgen zu wollen.

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