Thorsten Schulze ist „Mensch des Jahres 2013“

Jenseits eines jeden Ehrenamtes engagierte sich Thorsten Schulze und stampfte innerhalb kurzer Zeit eine landes- und bundesweite Hilfsaktion für den auf tragische Weise verunglückten Kay Eckmann aus dem Boden, um dem nach einem Sturz querschnittsgelähmten Trainer des TSV Hattstedt die schnelle Rückkehr zu seiner Familie und ins Leben zu ermöglichen. Für dieses großartige Beispiel von Menschlichkeit ist Thorsten Schulze von einer großen Mehrheit der Leser der „Husumer Nachrichten“ vollkommen zu Recht zum „Mensch des Jahres 2013“ gekürt worden.

Wir gratulieren unserem Parteifreund und ehemaligem FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzenden für diese verdiente Auszeichnung, die er bei der Verleihung des Preises im Fortuna-Saal des Husumer Schlosses stellvertretend für alle Beteiligten an der „Aktion Kay“ entgegen nahm. Allen, die ihn dabei so tatkräftig unterstützten, gebührt unsere Anerkennung!

Jeder, der ihn in den Tagen nach dem 15. September 2012 traf, hatte es mitbekommen: Als langjähriger Vorsitzender des TSV Hattstedt hatte Thorsten Schulze der folgenschwere Unfall Eckmanns tief getroffen. In den folgenden Tagen, Wochen und Monaten bis heute organisierte er mit weiteren Mitgliedern des TSV Hattstedt, Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Finanzierung und Realisierung des behindertengerechten Umbaus des Hauses der Familie Eckmann, sowie mehrere Benefiz-Veranstaltungen, wie ein Fußballspiel der ersten Herren-Mannschaft des TSV Hattstedts gegen den FC St. Pauli, ein Benefiz-Konzert und eine Benefiz-Comedy-Gala. Das alles stellte Thorsten neben seinem Beruf und seiner Tätigkeit für den Verein, als Vorsitzender der FDP Hattstedt und Vorsitzender der FDP-Fraktion im nordfriesischen Kreistag auf die Beine und strahlte dabei stets Motivation und Inspiration für alle teilnehmenden Helferinnen und Helfer aus. Für die Selbstverständlichkeit und Hingabe, mit der er sich dieser Aufgabe widmete, gilt ihm unsere Bewunderung.

Nicht weniger „Mensch des Jahres“ sind für uns aber auch Ute Babbe, Hans Böttcher und Johann Stauch.

Wer von Jugendarbeit und Jugendpolitik im Kreis Nordfriesland spricht, spricht automatisch von und mit Ute Babbe. Die Vorsitzende des Kreisjugendrings hat sich seit 35 Jahren der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gewidmet und dabei zahlreiche Projekte angeschoben, für deren Erhalt und Weiterentwicklung sie aufgrund der Probleme öffentlicher Haushalte immer öfter und immer stärker kämpfen muss.
Kaum weniger Durchsetzungskraft ist von Hans Böttcher in seinem Engagement für gleichen, barrierefreien Zugang für behinderte Menschen gefordert. Als Beauftragter für Menschen mit Behinderungen der Stadt Husum und Vorsitzender der Ortsgruppe des Sozialverbandes Deutschlands in der Stormstadt geht sein Engagement weit über eine bloße Interessenvertretung hinaus – er gestaltet die Art und Weise, wie insbesondere Rollstuhlfahrer Husum und Nordfriesland „erfahren“ können maßgeblich mit.
Nicht allein um die Rettung von Leben geht es Johann Stauch in seinem Engagement für die DLRG St.Peter-Ording. Seit 15 Jahren leitet er die Geschicke der Organisation im Badeort, die für weit mehr zuständig ist, als Schwimmunterrricht oder die Rettung von Schwimmern und Wassersportlern. Die überwiegende Zahl der Einsätze führt die Retter als sog. „First Responder“ an Land, wenn sie die Rettungskräfte des Kreises in ihrer Arbeit unterstützen. Schließlich waren die ehrenamtlichen Helfer auch beim Elbehochwasser im Juni im Einsatz.

Alle diese vier Menschen sind großartige Beispiele für das vielfältige ehrenamtliche Engagement für Mitmenschlichkeit und das Gemeinwohl. Wir hoffen, dass sie viele Nachahmer finden werden, ganz unabhängig davon für welche gute Sache man sich einsetzt.

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