„Die Liberalen zocken nicht mit der und um die Zukunft Nordfrieslands!“

Vor der kommenden Landratswahl durch den nordfriesischen Kreistag erklärte der stellvertretende Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Nordfrieslands Rüdiger Kohls zur Kampagne gegen den Kandidaten von CDU, Grünen und FDP, Dirk Sommer:

„Das die Sozialdemokraten noch immer mit dem Kommunalwahlergebnis hadern, ist Ihr gutes Recht. Aber den amtierenden Landrat nach der Kommunalwahl auch weiterhin als Ross für öffentlichkeitswirksame Attacken auf CDU, Grüne und FDP zu reiten, wird Dieter Harrsen nicht gerecht und zeugt von ganz schlechtem Stil.

Ich halte die von der SPD entfachte Empörungskampagne der letzten Tage gegen Dirk Sommer für unverantwortlich und undemokratisch. Dass diese offenbar mehr Anklang bei den Bürgern findet, als ihre eigentliche Kommunalwahlkampagne, spricht Bände. Schließlich war es doch die SPD, die die Kommunalwahl zu einer verkappten Landratswahl gemacht hat, in dem sie ausschließlich auf eine Harrsen-Kampagne setzte. Dass sich ein amtierender Landrat wissentlich und willentlich derart zum Zugpferd zu hoch gegriffener sozialdemokratischer Wahlambitionen instrumentalisieren lassen würde, hatten die nordfriesischen Liberalen im Frühjahr mit Überraschen und Unverständnis zur Kenntnis nehmen müssen.

Anders als es die SPD in dieser Empörungskampagne mit Dirk Sommer versucht hat, haben wir aber seither die Person und das Wirken Dieter Harrsens nie öffentlich diskreditiert und werden es auch nicht tun! Die FDP erkennt sein Engagement bis hier hin und seine bisherige Lebensleistung in den verschiedenen öffentlichen Funktionen, die er im langjährigen Dienst für die Menschen in Nordfriesland ausgeübt hat, ganz ausdrücklich an.

Auch wenn es der SPD nicht gefällt: Die Wähler haben als Reaktion auf ihr Angebot im Mai mehrheitlich anders entschieden – ein ausdrückliches Vertrauensvotum für den amtierenden Landrat lässt sich daraus schwerlich ableiten. Die SPD pokerte mit hohem Einsatz an der Grenze des Zulässigen, verlor und nahm dabei sehenden Auges billigend in Kauf, sowohl Harrsens als auch die Integrität des Amtes zu verspielen.

Jede Wahl, in der sich ein kandidierender Amtsinhaber zur Wiederwahl stellt, hat auch eine objektive, demokratische Überprüfung seiner Arbeit zum Zweck und zur Folge. Das gilt für eine Direktwahl ebenso wie für die Wahlentscheidung eines jeden Kreistagsabgeordneten. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen sich eines sicher sein: So wie die Sozialdemokraten mit dem Landrats-Amt gespielt haben, werden es unsere beiden Kreistagsabgeordneten Jörg Tessin und Gudrun Eufinger Ihnen nicht gleichtun! Höchst verantwortungsvoll haben sie ein erforderliches Anforderungsprofil entwickelt und werden danach Ihre Freiheit der Wahl nach bestem Wissen und Gewissen ausüben und für den geeigneten Kandidaten stimmen. Der FDP Kreisverband vertraut Ihrem Urteil, denn: Die Liberalen zocken nicht mit der und um die Zukunft des Kreises Nordfrieslands!

[Pressemitteilung des FDP Kreisverbandes Nordfriesland]

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