Konzentration der Flugabwehr-Ausbildung in Husum ist „Bomben“-Nachricht für den Bundeswehrstandort

Zur Ankündigung des Bundesverteidigungsministers, man werde im Zuge der bereits seit Oktober 2011 bekannten Strukturreformen die Ausbildung für das Flugabwehrraketen-system PATRIOT vom US-Stützpunkt Fort Bliss in den Vereinigten Staaten von Amerika abziehen und an den Bundeswehrstandort Husum verlagern, erklärte der FDP-Kreisvorsitzende Jens Kieback:

„Die Entscheidung das deutsche Flugabwehr-Ausbildungszentrum im Zuge der Bundeswehr-Strukturreform vom US-Stützpunkt Fort Bliss nach Husum zu verlegen, um in der traditions-reichen Garnisonsstadt an der Westküste künftig die Flugabwehr-Ausbildung junger Soldaten zu konzentrieren, mag vielleicht keine große Überraschung mehr sein, ist aber auch heute noch eine „Bomben“-Nachricht für Husum und die gesamte Region! In einem strukturschwachen Landstrich, der vom demographischen Wandel besonders schwer betroffen sein wird, stellt die Verlegung einer stattlichen Zahl hochqualifizierter Bundeswehrsoldaten mit ihren Familien und der regelmäßige Aufenthalt zahlreicher junger Rekruten einen Hoffnungsschimmer nicht nur für die örtliche Wirtschaft, sondern eine Vitalisierung des gesamten gesellschaftlichen Lebens dar!

Sicherlich bedeutet die Entscheidung einen Einschnitt im Leben der betroffenen Soldaten-Familien. Aber ich sage Ihnen: Sie können sich sicher sein, Sie werden hier mit offenen Armen empfangen! Der Name Fort Bliss ist hier in der Umgebung nicht unbekannt. Viele Jahrzehnte lang haben Soldaten aus Nordfriesland ihren Marschbefehl nach El Paso erhalten – Wo immer Sie auch zuvor stationiert waren, Sie kommen daher so oder so irgendwie nach Hause zurück!“

[Pressemitteilung der FDP Nordfriesland als pdf]

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