Landtagsfraktion nimmt Aus- und Weiterbaunotwendigkeit der A23/B5 in den Blick – FDP Nordfriesland sieht sich in Initiative bestärkt

Zum Redebeitrag des verkehrspolitischen Sprechers der FDP-Landtagsfraktion Oliver Kumbartzky während der Plenardebatte zum Tagesordnungspunkt 35 „Sechsstreifiger Ausbau der A 7“ im Schleswig-Holsteinischen Landtag und dem darin enthaltenen Bekenntnis zur Notwendigkeit des Aus- und Weiterbaus der A 23/B 5 bis zur dänischen Grenze (Presseinformation der Fraktion Nr. 623/2011) erklärten Jens Kieback, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Nordfriesland und Rüdiger Kohls, Mitglied im geschäftsführenden Kreisvorstand:

„Wir danken Oliver Kumbartzky, dass die FDP-Landtagsfraktion nunmehr öffentlich zur Aus- und Weiterbaunotwendigkeit der Bundesautobahn 23 (A 23) und der Bundesstraße 5 (B 5) Stellung bezieht und damit eine Initiative der FDP Nordfriesland aufgreift, sich zugunsten der wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung Nordfrieslands und der gesamten Westküstenregion für die Schaffung einer leistungsfähigen, deutsch-dänischen Westküstenachse Esbjerg-Tondern-Husum-Heide-Hamburg einzusetzen, von der das gesamte Land profitieren wird.

Wir fühlen uns in unserem Weg bestärkt, gegen den erbitterten Widerstand aller anderen politischen Kräfte in Nordfriesland und im Land an diesem Ziel festzuhalten und freuen uns, mit Oliver Kumbartzky in diesem Punkt noch intensiver zusammenzuarbeiten!“

Der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Nordfrieslands Jens Kieback betonte:

„Es ist die FDP Nordfriesland gewesen, die bereits im November 2010 mit ihrem Antrag für einen mit überwältigender Mehrheit gefassten Landesparteitagsbeschluss gesorgt hatte, der die verkehrspolitische Richtschnur vorgegeben hat:

Im Bestreben zur Eröffnung gleicher wirtschaftlicher, durch Infrastruktur vermittelter Entwicklungschancen für alle Regionen des Landes Schleswig-Holsteins beizutragen, setzt sich die FDP Schleswig-Holstein […] dafür ein, […] den mehrstreifigen Ausbau der Bundesstraße 5 als Fortsetzung der A 23 von Heide bis zur dänischen Grenze mit höchster Priorität im kommenden  Bundesverkehrswegeplan zu versehen, hiernach eine zügige Entscheidung für einen Ausbau und einen beschleunigtes Planfeststellungsverfahren zu treffen und damit auch eine leistungsfähige Anbindung an die in Dänemark geplante Westküstenautobahn (Tondern – Esbjerg) herzustellen.

Zusammen mit Oliver Kumbartzky will die nordfriesische FDP auch in Zukunft für diese Chance kämpfen – weil es sonst kein anderer tut! Die stark von der Infrastruktur abhängige hiesige Wirtschaft kann sich daher unseres Engagements sicher sein!“

Rüdiger Kohls, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der FDP Nordfriesland, seiner Arbeitsgruppe Infrastrukturpolitik sowie im Landesfachausschuss Wirtschafts- und Verkehrspolitik des Landesverbandes, fügte hinzu:

„In der Tat dürfen wir nicht nur die A 7 als alleinige Nord-Süd-Achse im Auge haben! Vielmehr muss die Landespolitik endlich damit aufhören, eine durch verkehrspolitische Kastration zu einer chronisch überlasteten, hochgradig unfallgefährdeten B 5 verstümmelten A 23 bei der Gestaltung von Wachstumspolitik zu ignorieren. Das in der Diskussion nach dem festgestellten Verschleißschaden an der Rader Hochbrücke niemand von der A 23 sprach, ist symptomatisch. Wichtig und richtig wäre es, eine leistungsfähige Westküstenachse bis nach Dänemark auch unter dem Gesichtspunkt der künftigen Entlastung einer nach einem Ausbau weiterhin stark beanspruchten Bausubstanz der A 7 zu begreifen. Daneben halten wir auch weiterhin an unseren Ausbau-Argumenten im Hinblick auf den Tourismus sowie der Stärkung der Windenergieregion Nordfriesland und des Messestandortes Husum fest. Nur mit Gelb wird gebaut, dank den anderen wird gestaut!

Mit den Liberalen in Nordfriesland jedenfalls ist die FDP in Schleswig-Holstein, anders als alle politischen Mitbewerber nicht in der Gefahr, auf dem wirtschafts- und verkehrspolitischen Auge blind zu werden, wenn es darum geht, über die Leitplanken der A 7 hinaus in Richtung Westküste zu schauen!“

Die Rede Oliver Kumbartzkys über den neuen YouTube-Kanal der FDP-Landtagsfraktion:

[youtube mLyD94nBQTI]

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