Kreisparteitag: FDP Nordfriesland wählt neuen Vorstand

Der FDP-Kreisverband Nordfriesland hat auf seinem Kreisparteitag am Samstag, dem 04.September 2010 einen neuen Kreisvorstand gewählt.

Der neue Kreisvorstand, es fehlen Gudrun Eufinger und Andreas Maack

Mit großer Mehrheit sprach die Parteibasis dem Kreisvorsitzenden Kurt Eichert (Poppenbüll) erneut das Vertrauen aus und bestätigte ihn per Wiederwahl für weitere zwei Jahre im Amt. Zuvor hatte der Parteitag den Rechenschaftsbericht Eicherts mit Applaus bedacht.
Zu stellvertretenden Vorsitzenden wählte der Kreisparteitag Jörg Tessin (Struckum), Godber Kraas (St.Peter-Ording) und Jan Sörensen (Husum). Auch Landesvorstandsmitglied Godber Kraas wurde damit in seinem Amt bestätigt, während Tessin und Sörensen neu in den Kreisvorstand rückten.
Den geschäftsführenden Kreisvorstand komplettieren der einstimmig wiedergewählte Kreisschatzmeister Karl-Udo Rühl (Sylt) und der mit nur einer Gegenstimme als Schriftführer neu in das Gremium berufene Rüdiger Kohls (Mildstedt), der neben der neuen Internetplattform www.fdp-nf.de künftig auch die Pressearbeit verantworten wird.
Als Beisitzer wurden Lothar Knoll, Andreas Maack, Ulrich Mittendorf und Hermann Schaefer in den Kreisvorstand gewählt. Gudrun Eufinger wurde durch einstimmige Wiederwahl in ihrem Amt der beisitzenden Europa-Beauftragen bestätigt, auch der als Vertreter der Jungen Liberalen Nordfrieslands nominierte Cord Weber fand eine Mehrheit als neuer Beisitzer. Als Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion ist Heide-Marie Rasch satzungsgemäß Mitglied des Kreisvorstands.
Der wiedergewählte Kreisvorsitzende Kurt Eichert bedankte sich bei allen Kandidaten und den nun gewählten Vorstandsmitgliedern für ihre Bereitschaft zum politischen Ehrenamt. „Ich freue mich auf die künftige Zusammenarbeit in einem kompetenten Kreisvorstand, der lang-jährige politische Erfahrung mit dem frischen Engagement neuer Gesichter vereinbart und in dem nahezu alle Regionen des Kreises repräsentiert sind. Ich bin mir sicher, dass alle Vorstandsmitglieder den in den letzten zwei Jahren eingeschlagenen Weg fortsetzen und mit neuen Ideen, der notwendigen Bissigkeit und geduldigem Durchhaltevermögen dafür sorgen werden, dass nordfriesische Interessen in Kiel und Berlin mehr Gehör finden.“

 

Eichert zieht positive Bilanz seiner bisherigen Amtszeit

In seinem Rechenschaftsbericht hatte der alte und neue Vorsitzende Kurt Eichert darauf verwiesen, dass eine Öffnung der FDP für neue Mitglieder auf Kreisebene erfolgreich gelungen sei und lud alle Interessierten zum „aktiven Einmischen“ ein. Es gelte, den Mitbürgern „das zu geben, was auch wir gern möchten, nämlich Ehrlichkeit, Gradlinigkeit, Kalkulierbarkeit, Vertrauen, und natürlich realistische,  verantwortungsvolle Fach-und Sachkompetenz. Das ist der Auftrag den uns die Wähler erteilt haben. Wir haben an der Basis für die FDP um Vertrauen und mit Kompetenz in allen Wahlkämpfen geworben, hervorragende Arbeit geleistet, und es wurde belohnt!“
Eichert wies auf die ersten Ergebnisse der eingerichteten Arbeitsgruppen Infrastruktur, Energiepolitik, Bildung, Sozialpolitik und einer Kreatives hin. Sie arbeiten an aktuellen und visionären Themen. Für die Zukunft sei geplant über Öffentlichkeitsarbeit die Bürger besser zu informieren und mit uns ggf. zu diskutieren.
Eine gute und gelebte Beziehung bestehe zu den Nachbarkreisverbänden Schleswig-Flensburg und Dithmarschen, die sich durch ungezwungenen, kommunikativen Austausch über gemeinsame Wünsche und Ziele auszeichne.

Kreisparteitag beschließt Resolutionen zur CCS-Gesetzgebung und fordert mehr Kommunikation zu FDP-Erfolgen

In verabschiedeten Resolutionen richtete sich der Kreisparteitag an Landesvorstand und Landtagsfraktion und erteilte Handlungsaufforderungen an die eigenen Mandatsträger.
Mit großem Beifall beschloss der Kreisparteitag einstimmig einen Antrag, mit dem Landesvorstand und Landtagsfraktion aufgefordert werden, sich auf allen politischen Ebenen für die Durchsetzung des versprochenen Vetorechts Schleswig-Holsteins gegen die CO2-Speicherung (CCS-Gesetzgebung) einzusetzen.
Daneben wurden die Vertreter des Kreisverbandes, die in Gremien der FDP auf Landesebene tätig sind, einstimmig aufgefordert, darauf hinzuwirken, dass den Kreisverbänden umfassende Informationen über Zielvorstellungen und bisherige Erfolge der Landtagsfraktion und der Minister der FDP  zur Verfügung gestellt werden und dass unsachliche Argumente von Oppositionsparteien und Verbänden zeitnah öffentlichkeitswirksam zurückgewiesen werden.

(Mit Material von W.Kühl-Tessin, Fotos: R. Kohls)

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