Arbeitsgruppe Infrastruktur stellt Antrag zum Ausbau der B 5 an den Kreisparteitag

Die Arbeitsgruppe Infrastruktur erarbeitete folgenden Antrag an den nächsten Kreisparteitag der FDP Nordfriesland:

Die FDP in Nordfriesland unterstützt die Bemühungen der Landesregierung, den Ausbau der B 5 als Fortsetzung der A 23 von Heide bis zur dänischen Grenze mit einer höheren Priorität im Bundesverkehrswegeplan zu versehen, und fordert die Bundesregierung (das Bundesverkehrsministerium) auf, hiernach eine zügige Entscheidung für einen Ausbau zu treffen. Nach Meinung der FDP Nordfriesland gehört der Ausbau in den vordringlichen Bedarf.

Ebenso wird die Neuformulierung des Landesentwicklungsplans begrüßt, in dem der Ausbau der B 5 zur Erschließung der Wirtschaftsregion gefordert wird. Eine Anbindung an die geplante dänische Westküstenautobahn ist vorgesehen.

Begründung:

Die Weiterentwicklung des Wirtschaftsraums Westküste ist ganz wesentlich von der Verkehrsinfrastruktur abhängig. Wachstum, aber auch Erhalt der Wirtschaftskraft von Nordfriesland hängen somit auch von der verkehrlichen Erreichbarkeit ab. In erster Linie als wesentliche Branchen genannt seien hier Tourismus, erneuerbare Energien und Landwirtschaft. Das Land muss seine Verkehrsinfrastruktur so ausbauen, dass sie den Erfordernissen der Zukunft entspricht!

Der Besuch der Tourismusdestinationen, also der Tourismusorte und -gebiete, sowie der Transport der hier hergestellten Güter brauchen eine Straße, auf der man sich nicht in einer langen Kolonne durch Ortschaften quält, mit der entsprechenden Belastung der Bevölkerung. Deshalb kann auch ein dreistreifiger Ausbau nicht das Ziel sein, sondern es muss ein vierstreifiger Ausbau vorgenommen werden, der möglichst auch die Orte umgeht. Dies ist nicht notwendigerweise eine Autobahn im bekannten Sinne, sondern kann auch eine vierspurige Bundesstraße oder eine Autobahn im Stile der A 210 (Rendsburg-Kiel) sein.

Das von Verkehrsplanern entwickelte Leiter-Prinzip (je eine Verkehrsachse im Osten und im Westen von Schleswig-Holstein mit entsprechenden Querverbindungen) kann nur funktionieren, wenn der westliche Leiterholm entsprechend gut und sicher funktioniert, denn auch die Entwicklung der Unfallzahlen spricht für einen Ausbau der heute schon überlasteten B 5.

Für die internationale Vernetzung ist die Anbindung an die diskutierte dänische Route 11 wichtig, da die Weiterentwicklung der Region grenzübergreifend zu verstehen ist. Wir fordern mindestens das gleiche Engagement für den B5-Ausbau, wie für das Beltquerungsprojekt!

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